Epoche

Künstler in der DDR – Museum Barberini

EPOCHE

Künstler in der DDR

Staatstragend sollte sie sein, die Kunst in der DDR. Und da mussten oder wollten die Künstler mitspielen, wenn sie an ihrem Beruf hingen. Doch wie war ihr Selbstverständnis zwischen Rolle und Identität? „Hinter der Maske“ nennt das Museum Barberini die neue Ausstellung, mit der es dieser Frage in Selbst- und Gruppenbildnissen von DDR-Künstlern nachgeht (Abb.: Günter Firit „Selbstzerstörung“ 1987).

Das Museum Barberini präsentiert damit erstmals den eigenen Sammlungsschwerpunkt Kunst in der DDR, wenn auch nur mit zehn Werke, ergänzt um über 90 Leihgaben. Karl-Heinz Adler, Gerhard Altenbourg, Strawalde, Wolfgang Mattheur, Arno Rink, Elisabeth Voigt – die Künstlerliste ist lang. Mit dem Thema und der umfassenden Herangehensweise bekräftigt das privat geführte Barberini erneut seinen Anspruch, in der Liga der staatlichen Museen mitspielen zu wollen.

Quelle: Museum Barberini

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