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Kunstkopf: Arunski & Poet

Arunski_und_Poettip: Noch vor zwei Jahren habt ihr Graffiti auf Leinwände gesprüht, jetzt macht ihr abstrakte Malerei. Wie kam es dazu??

 

Arunski & Poet: Eigentlich haben wir zwei Kunstrichtungen miteinander kollidieren lassen: Graffiti und die abstrakte Malerei. Einer macht die Graffiti-Tags auf Wände und Mauern und der andere Abdrücke von diesen noch frischen Tags auf eine Leinwand. Das Graffiti ist also auf der Leinwand vorhanden, auch wenn man den Zusammenhang nicht offensichtlich erkennt. Der Abdruck des Tags gibt die Basis für das Bild vor. Das Einzige, was Tag und Bild auf der Leinwand gemeinsam haben, ist die Spontanität. Wir haben bisher häufig den Begriff „in die Wolken gucken“ bei der Betrachtung unserer Bilder gehört.

tip: Wieso habt ihr für diese Symbiose aus­gerechnet das Tag gewählt?

Arunski & Poet: Das Tag ist die Grundform, das Fundament. Es gibt Leute in den USA, die ihr Leben lang ausschließlich taggen. Sie haben Stile entwickelt, die ei­gene, nicht ohne weiteres zu entziffernde Typografien sind.

Fragen / Foto: Josef Dube
Arunski & Poet: Tradition, Historie, Sucht Skalitzers Contemporary, Skalitzer Straße 43, Kreuzberg, Mi–Sa 13–19 Uhr, bis 24.3.

 

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