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Kunstkopf: Enda O’Donoghue

Enda-O_Doghuetip: Die Quelle deiner Malerei sind Bilder aus dem Internet. Was ist daran so spannend??

Enda O’Donoghue: Was mich an diesen Bildern am meisten interessiert, ist ja, dass sie Ausschuss sind, sozusagen digitaler Müll. Mich interessieren die banalen alltäglichen Momente und die Frage, wie die digitale Technik das Fotografieren beeinflusst hat. Wie wir diese Bilder benutzen, um uns zu erinnern, unser Leben zu dokumentieren und uns vor aller Welt zu präsentieren. Und wie die ganze Technologie unsere Art zu kommunizieren verändert hat, auch unsere Vorstellung von Öffentlichkeit und Privatem.

tip: Werden die Bilder interessanter, nachdem du deren Geschichte und Autorenschaft geklärt hast??

O’Donoghue: Ich interessiere mich nicht für die Entstehungsgeschichte dieser Bilder. Ich setze mich mit den Autoren der Fotos deswegen in Verbindung, weil mich die Themen Kopie, Urheberrecht und schöpferisches Eigentum faszinieren. Und auch aus Höflichkeit, natürlich.

Nachgefragt: Constanze Suhr (auch Foto)

Genre Enda O’Donoghue, Sabrina Jung, Eoin Llewellyn, Korvon Reich,

Kunstraum t27, Thomasstraße 27, Neukölln, bis 5.12., Mi-So 15-19 Uhr, www.endaism.com

 

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