Ausstellungen

Kunstkopf: Jenny Brockmann

Jenny-BrockmannIm Zentrum der Ausstellung steht der hell erleuchtete „Scheue Raum“, ein zu allen Seiten geöffneter Kubus, dessen Türen sich bei Annäherung schließen wie die Blätter einer Venusfalle. Venusfalle ist interessant, weil die Pflanze zuklappt, wenn sie ein Insekt fängt, der Raum dagegen verschließt sich vor etwas. Andererseits ist etwas in dem Raum enthalten, das anziehend wirkt.
Wie wichtig ist Ihnen die Interaktion mit dem Publikum??Ohne Personen, die den Raum erfahren oder eben nicht, existiert er nicht in seiner eigentlichen Bestimmung, er bleibt offen. Ein spannender Moment ist, wenn mehrere Menschen den Kubus umgeben. Die müssen sich absprechen, damit sie einen Blick ins Innere erhaschen können. In Ihrer Installation „Rhythmus der Zelle“ werden Gitterstäbe mittels Druckluft in Atembewegung versetzt und imitieren den Brustkorb. Einerseits ist es die Beklemmung im Inneren eines Menschen, andererseits die Einschränkung von außen. Ich versuche, dem innersten Raum die offenste nur mögliche Form zu geben.

Fragen / Foto: Laila Niklaus
Jenny Brockmann. Scheuer Raum Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, Tiergarten, Di-So 11-18 Uhr, bis 30.1.2011

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