Ausstellungen

Kunstkopf: Jinran Kim

Jinran Kim Was verbinden Sie mit der Matratze?
Zwei Dinge. Die Frage, welches Material wir am Ende unseres Lebens benutzen können. Das ist die Kleidung, die ich am Leib trage, und die Matratze, auf der ich liege. Und die Frage nach Heimat. Ich sage: Wo meine Matratze ist, ist mein Zuhause.


Mit welchen Materialien arbeiten Sie?
Das Hauptmaterial ist Baumwolle für den Teil der Matratze, der direkt mit dem Körper Kontakt hat. Die Baumwolle bemale ich mit Naturmaterialen, mit gemahlenem Backstein und Asche. Rundherum ist die Arbeit mit koreanischer Seide eingefasst.


Sie zeigen auch in einer Gruppenschau Zeichnungen der Serie „Trümmerfrauen“: Geishas wandeln durchs kriegszerstörte Berlin.
Berlin ist dunkler als andere Städte, man findet noch Einschusslöcher an den Gebäuden und kann die Spur von Krieg spüren. Und die Originalbedeutung des Wortes Geisha ist eine Frau, die mit Kunst arbeitet. Hätte ich früher gelebt, könnte ich das sein.   

Fragen: sd

 

Galerie Förster?

Schröderstraße 2, Mitte, Di–Fr 16–19 Uhr, ?Sa 12–18 Uhr, bis 23.10.; „beRUF Künstlerin“, galerie Futura, Wiesbadener Straße 83, Wilmersdorf, Di–So 15–18 Uhr, Fr 16–19 Uhr, bis 29.10.

 

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