Ausstellungen

Kunstkopf: Jochen Küpper

Jochen_Küppertip: Wie kam es zu „Wedding Walls“?
Jochen Küpper: Ziel des Projekts ist es, den Bezirk aufzuwerten und im Wedding als Kunststandort die Kunst auch an die Wände zu bringen. Man muss eben nicht immer nach Kreuzberg gehen. So war die Idee geboren.

tip: Wie habt ihr das Projekt finanziert?
Küpper: Wir haben über die Stadt und die amerikanische Botschaft Mittel akquiriert. Anfangs waren von der Stadt mehr Mittel zugesagt, aber das Projekt zog sich in die Länge und das Geld wurde für andere Projekte verwendet. Da musste ich aus eigener Tasche einspringen. Mir war wichtig, dass wir das Projekt nicht nur mit zwei, sondern zumindest mit fünf Wänden abschließen. Das haben wir geschafft, auch dank eines jungen Hauseigentümers, der uns unterstützt hat.

tip: Gibt es weitere Pläne?
Küpper: Es kommt auf jeden Fall noch eine Skulptur von Brad Downey im Januar. Und mit dem, was wir geschafft haben, wollen wir weitere Geldgeber anwerben und deshalb sind wir guter Dinge, dass im nächsten Jahr noch ein paar Wände gerockt werden. Wir machen auch eine Karte und Führungen, damit Interessierte, Touristen wie Berliner, sich das angucken können.

Fragen und Foto: Josef Dube

www.weddingwalls.org

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