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Kunstkopf: Matthias Reinmuth

kunstkopftip Die Titel deiner Arbeiten sind oft hintergründige Zitate, die mit dem Bild kommunizieren. Was ist zuerst da, das Bild oder der Titel?

Matthias Reinmuth Das Bild!

tip Gehst du mit genauem Kalkül ans Malen, oder entstehen die Bilder spontan aus dem Gefühl heraus?

Reinmuth Beides, es gibt immer eine zugrundeliegende Idee, eine Richtung, einen „Ort“, um den es geht, zum Beispiel die Zeit zwischen 11 Uhr abends und 6 Uhr morgens, und somit auch Raum für spontane unvorhergesehene Dinge, die passieren.

tip Der „Ort“ Nacht klingt nach sehr persönlichen Dingen, die da passieren können. Geht es dir in deiner Malerei hauptsächlich darum, Gefühle, Befindlichkeiten auszudrücken?

Reinmuth Es geht immer um persönliche Dinge. Einen Baum zu malen bedeutet neben der formalen Schönheit, die ein Baum haben kann, mit all den Erinnerungen umzugehen, die man mit Bäumen hat.

Nachgefragt: Constanze Suhr

Foto: Constanze Suhr

Matthias Reinmuth „Du willst schon fort, es ist noch längst nicht Tag“, Malerei, Galerie Elly Brose-Eiermann, Zimmerstraße 88-89, Mitte, Di-Sa 12-18 Uhr, bis 12.9. (Sommerpause 1.-31.8.)

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