Ausstellungen

Kunstwerke als Wurfsendung und im Fichtebunker

bettina-düesbergBei der Aktion Papergirl, angelehnt an die US-amerikanischen Zeitungsjungs, wird auf diese Weise Kunst verschenkt. Das Festival findet zum fünften Mal statt, dazu gehört neben den Wurfsendungen bis 23. Juli eine Ausstellung in der Neurotitan Galerie (Rosenthaler Straße 39, zweiter Hinterhof, Mitte). Die Ergebnisse des Wettbewerbs 100 beste Plakate 09 Deutschland Östereich Schweiz sind bis 25. Juli im Foyer des Kulturforums am Potsdamer Platz zu sehen.
Gute Wahl: Der Poptheoretiker Diedrich Diederichsen ist neues Präsidiumsmitglied der NGBK in Kreuzberg. Neue Leitung für den Berliner Kunstsalon. Die Alternative zum Art Forum wird nicht mehr von Edmund Piper veranstaltet, sondern von Roland Klümpen, der Kunstinteresse mit unternehmerischer Erfahrung verbindet, da er in Spandau eine Firma für Bio-Food betreibt.

Manchmal muss man tatsächlich nur fragen, so jedenfalls wurde der Fichtebunker zum Kunstbunker. Der Ort ist in der letzten Zeit vor allem durch Luxusapartments auf dem Dach des Gebäudes im Gespräch. Doch die Seminargruppe „Kuratorische Praxis“ des Kunsthistorischen Instituts der FU hat einfach den Besitzer des Bunkers angesprochen, der dort in absehbarer Zeit einen dauerhaften Ausstellungsraum mit der neu gegründeten museumsWERK gmbh etablieren möchte. Quasi als Probelauf stellen die Studierenden dort die Schau now open for off season vor. Zum Thema Endzeit versammeln die Jungkuratoren 40 Werke von 24 Künstlern aus Berlin und Dresden, teilweise sind die Arbeiten direkt für die Schau entstanden. Geöffnet ist vom 16. Juli bis 22. August, Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 21 Uhr bei freiem Eintritt. Warm anziehen, denn die Raumtemperatur im Bunker beträgt auch im Sommer nur 13 bis 15° Celsius.

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