Ausstellungen

Marco Schmitt im REH-Transformer

Marco Schmitt im REH-Transformer

Subobskurität ist der Fachbegriff für etwas, das im Dunkeln verborgen liegt. Marco Schmitts Werke bergen neben dem Sichtbaren und Physischen auch etwas Unsichtbares, Transzendentes. Seine Installationen und Filme sind von einer doppelten, oft vielfachen Symbolik geprägt. Ein Aztekenschamane beschwört den Sonnengott herauf, woraufhin dieser vom Himmel herabsteigt und sich materialisiert. Seine Gestaltwerdung symbolisiert den Übergang von einer Welt zur anderen: Alte Welten gehen, neue kommen und beide verschmelzen mit ihren Symbolen miteinander. So taucht der Betrachter in eine Welt ein, die mehrere Welten in sich trägt und miteinander verbindet. Wie im Panoptikum.   

Text: DUR

Foto: Marco Schmitt

REH-Transformer Kopenhagener Straße 17, Prenzlauer Berg, ?Sa 16., 23+30.8., 16–19 Uhr

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