Ausstellungen

Neues aus der Kunstwelt

Eispalast_JudithTriebelEigentlich nein. Tatsächlich aber lautet der Titel der Ausstellung von Edmund PiperDer Himmel kann warten„, die Walden Kunstausstellungen in der Potsdamer Straße 91, Tiergarten, 12.2.-20.3., Mi-Sa 14-19 Uhr zeigt. Im Übrigen sind die Fotos dermaßen präzise, dass man sich sicher einerseits vor den Gefängnissen gruselt und andererseits abgeschreckt wird, etwas zu tun, was einen hinter diese Mauern bringt.

Changing The World“ – Zum Gallery Week­end Berlin (30.4.-2.5.) eröffnet ARNDT am 30. April, 17-22 Uhr, neue Räume auf der Potsdamer Straße. Die Eröffnungsausstellung versammelt neue Werke der Programmkünstler sowie eingeladener Gäste. Künstlerliste: Erik Bulatov, Sophie Calle, William Cordova, Wim Delvoye, Gilbert & George, Anton Henning, Thomas Hirschhorn, Ilya & Emilia Kabakov, Karsten Konrad, Julije Knifer, Josephine Meckseper, Enrique Martнnez Celaya, Vik Muniz, Muntean Rosenblum, Julian Rosefeldt, Charles Sandison, Nedko Solakov, Ena Swansea, Keith Tyson und Ralf Ziervogel u.a.

Zum elften Mal veranstaltet der Kulturring Berlin e.V. 2010 das „KunstKreuz“ rund um das Frankfurter Tor und den anliegenden Kiez im Zentrum von Friedrichshain. Vom 7. Mai bis zum 4. Juni 2010 wird der Kreuzungsbereich von Warschauer Straße, Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee zu einem öffentlichen Kunstraum, in dem zeitgenössische Kunst in Schaufenstern, Geschäften, Galerien und leerstehenden Gewerberäumen präsentiert wird. Unter dem Motto Die Kunst der Krise sind alle Künstler und Kunstgruppen zur Auseinandersetzung mit der Finanz- und Wirtschaftskrise aufgerufen. Globale Aspekte können dabei ebenso thematisiert werden wie das persönliche Umfeld. Die Kunstobjekte verschiedener Genres, wie Malerei, Plastik, Fotografie, Karikatur, Installation, Performance und Videokunst, sind bis zum 1. März 2010 im Projektbüro KunstKreuz einzureichen. Anmeldung: Projektbüro KunstKreuz, c/o Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin, Tel.: 29 77 30 68 (14-17 Uhr), E-Mail: [email protected]

Wenn es noch kalt bleibt, sollten sie es nicht versäumen, vorsichtig in den Biergarten Pfefferberg, Aufgang Schönhauser Allee 176, zu eilen. Dort hat man bei Frostwetter die Chance, im Vorgriff auf die große Ausstellung von Olafur Eliasson „Innen Stadt Außen“, Martin-Gropius-Bau, 28.4.-9.8. die Wie­derbelebung bzw. Erstarrung seines Außenprojekts 8 „Ice pavilion“ (Foto), zu bewundern. Es ist eine poetische Fantasie, eine winterliche, großstädtische Version eines Iglus. Man steht unter Eiszapfen und hofft, dass sich kein Zapfen löst. Da zittert man, und es wird einem warm ums Herz.

Die Ausstellung poesie des untergrunds (Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins 1979 bis 1989) wird wegen des großen Erfolges bis zum 21.2. verlängert. Ausstellungshalle des Museumsverbundes Pankow, Prenzlauer Allee 227/228, Mo-So 10-18 Uhr.

Foto: Judith Triebel

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