Ausstellungen

Neues aus der Kunstwelt in Berlin

Die seit dem 28. März in der Galerie Egbert Baquй Contemporary Art laufende Ausstellung „BOB – Eine Hommage an Bob Dylan“ mit Arbeiten von Abetz & Drescher, Pia Arnström, Walter Bortolossi, Selket Chlupka, Claus Feldmann, Ivar Kaasik, Heike Kelter, Renй Luckhardt, Wolfgang Neumann und Tim Plamper ist bis zum Sa 6.6. verlängert worden. Egbert Baquй Contemporary Art, Di-Fr 14-19, Sa 12-8 Uhr.

Am Do 4.6. (18 Uhr) wird in der Neuen Grünstraße in Mitte nicht nur die Ausstellung „5 x 1 entspricht 6, Positionen zum Thema Grau“ eröffnet, sondern auch zum wiederholten Male der Beweis angetreten, dass auch reduzierte Farbauswahl unendliche Möglichkeiten bietet, Farbe ins Bild zu bringen. Bis zum Sa 27.6. (Do-Sa 16-19 Uhr) sind Bilder von Sandra Becker, Birgit Borggrebe, Peter Lindenberg, Julia Neuenhausen und Anita Staud (Abb.) zu sehen. Zur Finissage am Do 25.6. wird es eine Performance von Richard Rabensaat geben.

Kunstticker_AnitaStaudDas hat gefehlt und wird nun nachgeholt. In der Ausstellung 60 Jahre. 60 Werke fragt man sich: „Wie reagiert die Kunst auf die Krise und welchen Ausweg aus ihr kann sie aufzeigen? Darüber sprechen in einer Podiums­diskussion u.a. Bazon Brock, Mathias Döpfner, Stephan Muschick, Olaf Metzel und Klaus Albrecht Schröder, Moderation: Walter Smerling am Di 2.6. (19 Uhr) im Kino im Martin-Gropius-Bau.

Der Landesverband Berliner Galerien (LVBG) hat mit der Berliner Bank das Programm Berlin Art Finance aufgelegt.  „Mit Berlin Art Finance wollen wir die Stadt als Standort der Kreativwirtschaft stärken und Kunstinteressierten die Möglichkeit geben, Kunst mit Hilfe eines Darlehens zu Vorzugskonditionen in Galerien des Landes­verbands Berliner Galerien zu erwerben“, sagt Adalbert Kurkowski, Bereichsleiter Produktmanagement bei der Berliner Bank. Das Darlehen, mit einem Nominalzinssatz von aktuell 5,99 Prozent p.a. (eff. 6,13 Prozent), wird für Beträge von 3000 bis 80.000 Euro von der Berliner Bank angeboten. Bearbeitungskosten fallen nicht an. Weitere Informationen: www.berlin-­artfinance.de.

Der Kunstbetrieb wird seit mehreren Jahren von zwei Chronisten begleitet, die in unterschiedlichen Medien arbeiten: Jan Sobottka als Fotograf und Konstantin Schneider als Berliner Kunstkontakter mit seiner Videokamera. Ihre Internetseiten sind ein Spiegel der wachsenden Internationalität und kreativen Energie der Stadt.  Eine Ausstellung im New Yorker Generalkonsulat, 871 United Nations Plaza, New York, NY 1001, bis Fr 26.6., unter dem Titel „Berlin Artspotters“ bezeichnet ihre Arbeit gewissermaßen als Trophäensammlung.

Ein Ausstellungsraum reicht für den Düsseldorfer Maler Imi Knoebel nicht. Deshalb verteilt er seine Werke auf die Neue National­galerie unter dem Titel „Zu Hilfe, zu Hilfe …“ und die Deutsche Guggenheim unter dem Titel „ICH NICHT neue Werke„. In der Neuen Nationalgalerie hat er einerseits ein Werk realisiert, das wieder einmal versucht, mit der Architektur des Mies-van-der-Rohe-Baus fertig zu werden und ne­benbei darauf hinzuweisen, dass sein Atelier die Weihen von Beuys bekommen hatte. In der Guggenheim hat man Gelegenheit, einen Überblick auf sein abstraktes Gesamtwerk zu erhaschen.

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