Ausstellungen

Neues aus der Kunstwelt in Berlin

Parallel zu Berlinale zeigen fünf junge internationale Künstler an fünf Abenden ihre Videoarbeiten in der Galerie Lena Brüning, Almstadtstraße 50, Mitte, 18-21 Uhr. Jeden Abend stellt ein Künstler/eine Künstlerin ein oder mehrere seiner/ihrer Videos oder Filme auf Monitor oder als Projektion vor. Dabei reicht die Bandbreite vom narrativen Film bis zum experimentellen Video.

Die neu ernannten Meis­terschüler der verschiedenen Fachklassen der Fakultät Bildende Kunst zeigen ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Meisterschülerausstellung vom 14. bis 20. Februar im Foyer der UdK, Hardenbergstraße 33, Charlottenburg, Eröffnung Fr 13.2., 18 Uhr.

Die Ausstellung der Sammlung Haubrok IT’S ABOUT SCULPTURE mit Arbeiten u.a. von Olafur Eliasson, Georg Herold, David Lieske, Rodney McMillian, Ruben Ochoa, Santiago Sierra, Pae White und Heimo Zobernig wurde verlängert bis zum 28. Februar. Die Ausstellung, in der nicht nur Skulpturen gezeigt werden, versucht Fragen zu klären wie: „Wo liegen die physikalischen Grenzen?“, „Welche Möglichkeiten ergeben sich durch Transformation?“ oder „Was bedeutet das Material?“, haubrok­shows, Strausberger Platz 19, Friedrichshain, Sa 12-18 Uhr.
In der Ausstellung Art Of Emergency stellt Ronnie Golz am Do 5.2. um 19 Uhr in der Schumannstraße 18, Mitte, seine spannende Installation „Jewish Paradise – The Land of Milk and Honey“ aus (Foto).

Begleitend zur Ausstellung Schwerelos hält der britische Künstler Simon Faithfull am Do 19.2., 19 Uhr, unter dem Titel Gravity sucks einen performativen Vortrag in der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Mitte. Dabei wird sein Video zu sehen sein, das veranschaulicht, was passiert, wenn man einen Wetterballon mit einer Videokamera und einem Küchenstuhl beschwert in den Himmel steigen lässt, was wirklich wunder­bar ist. Eintritt: 5 Euro.

Am letzten Sonntag schloss nach 97 Ausstellungstagen die 270 Werke umfassende Retrospektive Beuys. Die Revolution sind wir im Hamburger Bahnhof. Die erste große Werkschau nach 20 Jahren zog rund 90.000 Besucher an, darunter viele junge Leute (40 Prozent der Besucher jünger als 30 Jahre). Dass die junge Generation für Beuys begeistert werden konnte, wird von den Verantwortlichen als großer Erfolg gewertet.

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