Ausstellungen

Neues aus der Kunstwelt Berlins

Vom 23. bis 28. September präsentiert das Hotel (Mariannenstraße 26a, Kreuzberg) eine Ausstellung namens FRESH von jungen, unverbrauchten, unbekannten Künstlern in authentischem Rahmen. Das Hotel – nach dem Vorbild der Bar Cock in Madrid – will eine klassische, unbefangene At­mosphäre des Austauschs eruieren, der Wahrnehmung von bildender Kunst zuträglich sein und die Vermeidung von Gefälligkeiten und Galeris­tenklatsch als große Erleichterung propagieren. Obendrein wird am Mi 23.9. der Club im Keller eröffnet. Josep Maynou (Abb.), Carlos Gil, Douglas Savage, Sami Eschmann und Alejandro Rodriguez zeigen Bilder, The Hell Chickens und Moustache sind live dabei.

Nymphius Projekte eröffnen neue Räumlichkeiten in der Potsdamer Straße 70 mit einer Ausstellung von Andreas Golinski und Steven Parrino. Die erste Ausstellung des von Friederike Nymphius geleiteten Projekt­raums ist programmatisch. Bereits eingeführte wie auch unbekannte Künstler werden in wechselnden Präsentationen oder thematischen Grup­pen­ausstellungen gezeigt. So ist dies nach zehn Jahren Abwesenheit die erste Ausstellung von Steven Parrino in Berlin, während die Arbeit von Andreas Golinski zum ersten Mal vorgestellt wird. Radikalität ist das Stichwort, das die künstlerische Arbeit der beiden Künstler verbindet. Nymphius Projekte, 18.9.-30.10., Mi-Sa 12-18 Uhr.

Zeichnungen, Bücher und andere Papiere auf 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche, das ist papieroffensiv, die zeitgleich zu den Kunstmessen in Berlin stattfindet. Der Begriff Zeichnung ist nicht mehr nur der Strich auf weißem Papier. Die Ausstellung zeigt, dass sich unter die zeitgenössische Zeichnung andere künstlerische Gattungen mischen – wie die der Malerei, der Fotografie, der Skulptur oder auch der Installation und Interaktion. Laura Mars (Brunnenstraße 64, Mitte) 20.-27.9., tgl. 14-20 Uhr

Unter dem Titel „Lob der Kritik. Ihre Meinung ist uns wichtig!“ wählten zwölf Kritiker Zeichnungspositionen aus. Bis zum 24. Oktober ist zu sehen, was in letzter Zeit besonders aufgefallen ist: gewissermaßen das Watchlist-Prinzip in einer besonderen Konstellation. Thematisch und in der Definition des Begriffes Zeichnung gab es keine Vorgaben. Fruehsorge (Heidestraße 46-52, Tiergarten) Di-Sa 11-18 Uhr.

Neuzugänge sind etwas Wunderbares. Die Galerie Levy aus Hamburg äußert sich dazu so: „Die Strahlkraft Berlins im Bereich der bildenden Kunst ist ungebrochen, und Levy möchte in diesem attraktiven Umfeld, neben seinem international etablierten Programm, auch die Positionen seiner jungen und mittleren Künstlergeneration Publikum präsentieren. Wir sehen diesen Standort als ein ,Schaufenster‘, und wir werden dort sowohl Positionen aus unserem angestammten Programm wie auch neue Künstler zeigen. Levy Berlin eröffnet mit zwei Einzelausstellungen von Meret Oppenheim und Daniel Spoerri. Beide gehören zu den in Berlin sträflich unterrepräsentierten Klassikern.“ Levy Berlin, Rudi-Dutschke-Straße 26, Kreuzberg, 16.9.-4.11., Mi-Sa 12-18 Uhr

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