Ausstellungen

Nina Canell

nina_canell_Nephrolepis_50HzAuf dem vergangenen Gallery Weekend präsentierten gleich zwei renommierte Berliner Galerien die Werke der international umschwärmten Aufsteigerin. In der Kunsthalle Fridericianum in Kassel ging erst vor einigen Tagen die Ausstellung „Ode to Outer Ends“ zu Ende – eine Hommage an das Unscheinbare, die kleinsten und unscheinbaren Sachen Geltung verlieh. „Ich arbeite oft mit Dingen, die mir begegnen“, erklärt die Künstlerin. Wie Versuchsanordnungen eines improvisierten Labors wirken die Arbeiten, die sie aus unterschiedlichen Alltagsgegenständen, ausgedienten Elektrogeräten sowie natürlichen Materialien wie Wasser oder Holz zu kinetischen Assemblagen zusammenfügt. Wer mag, kann diese auch als Essays über die Veränderlichkeit und Zerbrechlichkeit des Lebens lesen. Viele ihrer Installationen beinhalten Geräusche. Grund, die neueste Arbeit der 1979 geborenen Schwedin mit allen Sinnen auf sich wirken zu lassen.

Text: hil

Foto: Konrad Fischer Galerie

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