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Piet Mondrian im Martin-Gropius-Bau

Piet Mondrian im Martin-Gropius-Bau

Piet Mondrian (1872–1944) hat nicht als Avantgardist, sondern als Traditionalist begonnen. Er schloss sich 1900 dem Impressionismus der Haager Schule an und malte sich danach noch durch einige weitere Stile,  bevor er Reduktion und Konstruktion als künstlerische Mittel für sich entdeckte. Die Ausstellung „Piet Mondrian. Die Linie“  kommt vom Gemeentemuseum Den Haag, das die umfassendste Mondrian-Sammlung weltweit besitzt und 50 Gemälde und Zeichnungen, die die Entwicklung des Künstlers zeigen, nach Berlin leiht. Das oben abgebildete „Tableau I“ ist von 1921 und aus heutiger Sicht ein typischer Mondrian: Neoplastizismus in Primärfarben.   

Text: SD

Foto: Gemeentemuseum, Den Haag

Martin-Gropius-Bau Niederkirchnerstr. 7, Kreuzberg, Mi-Mo 10-19 Uhr, 4.9.–6.12.

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