Ausstellungen

„Pollock“ in der DB KunstHalle

Kaum eine andere Adresse wurde so schicksalshaft für die amerikanische Moderne wie die der New Yorker Residenz von Peggy Guggenheim: East 61st Street. Hier ließ die Nichte des legendären Kunstsammlers Solomon R. Guggenheim im Sommer 1943 von Jackson Pollock das Wandgemälde schaffen, das schlicht „Mural“ heißt und dem abstrakten Expressionismus Bahn brach. Auf sechs Metern Breite lässt Pollock Farben explodieren, kompositorisch inspiriert durch Picassos „Guernica“, aber auch durch Native American Paintings. Sand und Glasscherben inklusive. Die Schau jetzt zeigt neben dem selten verliehenen Original den enormen Einfluss des Gemäldes auf andere Kunstwerke, neben vielen anderen auch Ludwig Windstoßers subjektive Fotografie „Untitled“.

Text: Stefan Hohgesand

Foto:
Barbara Morgan: Untitled (Humphrey Weidman Group, Lynchtown), 1938

Deutsche Bank Kunsthalle Unter den Linden 13-15, Mitte, tgl. 10–20 Uhr, 25.11.–10.4.2016

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