Ausstellungen

„RAF – Terroristische Gewalt“ im Deutschen Historischen Museum

Hier fing alles an: In Berlin erschoss ein Polizist im Juni 1967 auf einer Demonstration den Studenten Benno Ohnesorg. In Berlin radikalisierten sich die Protestgruppen. In Berlin entstand durch die Befreiung Baaders am 14. Mai 1970 die westdeutsche Terrorgruppe Rote-Armee-Fraktion (RAF). Und in Berlin wird nun auch die erste große historische RAF-Ausstellung „RAF – Terroristische Gewalt“ zu sehen sein. Im DHM gibt es das Sonderkapitel „RAF und Berlin“ mit bisher unveröffentlichten Filmausschnitten, Fotos und Flugschriften. Über 200 historische Gegenstände (wie die abgebildete Handzange), Akten, Film- und Tondokumente sollen zeigen, wie die RAF tickte und welche Reaktionen sie hervorrief. Darunter ist auch das Motorrad, von dem aus auf den Generalbundesanwalt Siegfried Buback geschossen wurde.     

Text: SGA

Foto: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart

Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2, Mitte, tgl. 10–18 Uhr, 21.11.–8.3.15

Mehr über Cookies erfahren