Skulptur

Rudolf Belling im Hamburger Bahnhof

Die Kunst der Reduktion – Endlich eine Einzelausstellung für den Pionier der plastischen Abstraktion Rudolf Belling

Seine Werke wie „Dreiklang“, „Skulptur 23“ und „Kopf in Messing“ (Abb.) sind in die Kunstgeschichte eingegangen, aber der Name des Pioniers der plastischen Abstraktion, der 1937 in die Türkei übergesiedelt und erst 1966 nach Deutschland zurückgekehrt war, ist nicht vielen im Gedächtnis. Nun wird Rudolf Belling (1886-1972) mit einer umfassenden Einzelausstellung, die Skulpturen, Zeichnungen, Modelle, Filme, Fotos und Figurinen aus den Jahren 1910 bis in die 1970er Jahre zeigt, als einer der wichtigsten deutschen Bildhauer der Klassischen Moderne geehrt. Der experimentierfreudige Künstler war auch als Bühnen- und Kostümbildner, Bau- und Werbeplastiker, Porträtbildner sowie Designer aktiv und hat sich auf keinen Stil festlegen lassen. „Ob gegenständlich oder gegenstandslos, ich erlaube mir alles“, schrieb er 1922.

Rudolf Belling. Skulpturen und Architekturen Hamburger Bahnhof, Invalidenstr. 50-51, Tiergarten, Di, Mi, Fr 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr, 8.4.–17.9.

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