Ausstellungen

T-Rex „Tristan“ im Museum für Naturkunde

T-Rex

Würde er durch ein Wunder wieder zum Leben erweckt, dann hätte es Tristan in seiner neuen Umgebung, dem Berliner Naturkundemuseum, beileibe nicht schlecht getroffen: Die vielen Besucher, die ab dem 17. Dezember – dem Tag der ersten öffentlichen Präsentation des Tyrannosaurier­skeletts seit seiner Ankunft in Berlin im Juli – um ihn herumwuseln werden, wären ein leckerer Snack für ihn. Denn Tristan und seine urzeitlichen Artgenossen waren Fleisch­fresser. Das zwölf Meter lange und in Laufhaltung rund vier Meter hohe Landtier musste ordentlich futtern, um sein Gewicht von etwa sechs Tonnen zu halten.

Europaweit einmalig

Wer die Zeit um die Feiertage nutzen möchte, um dem aus Montana, USA, angereisten Skelett des rund 68 Millionen Jahre alten Tieres einen Besuch abzustatten, sollte vorher ein wenig planen – im Museum rechnet man mit großem Andrang. Immerhin ist Tristan das einzige echte T-Rex-Skelett, das in Europa derzeit zu sehen ist. Etwa ein Pendant im ­British Museum in London ist ein „Wackel-Saurier“, eine Nachbildung, wie es im Berliner Naturkundemuseum heißt.

Um sicher zu gehen, nicht in einer endlosen Warteschlange zu landen, bucht man sein Ticket am besten online. Spezielle Tristan-Führungen allerdings sind für Dezember bereits ausgebucht. Doch auch offene Mitmachaktionen an Mikroskopierständen sind informativ: Mithilfe der Vergrößerungs­gläser kann man so versuchen, den Saurier-Code zu entschlüsseln.

Text: Eva Apraku

Museum für Naturkunde Invalidenstr. 43, Mitte,
Di–Fr 9.30–18,
Sa+So 10–18 Uhr;
Do 24.,Fr 25.,Do 31.12. geschlossen,
Sa 26.12. u. Fr 1.1., 10–18 Uhr
Tickets: 5, erm. 3 €

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