Ausstellungen

„Toni Schmale Superego“ in der nGbK

Beim Anblick von Toni Schmales auf Hochglanz polierten Skulpturen aus Stahl und Beton fühlt man sich hin- und hergerissen zwischen Folterkeller, Sex-Toy-Shop und Fitnessstudio. Und das sind auch ihre Themen: Macht, Kontrolle, Fetisch. Die 35-jährige Multimedia-Künstlerin aus Hamburg (s. Foto) blickt nicht nur auf eine Karriere in der Frauen-Fußballnationalmannschaft zurück, sie boxt auch noch im Ring. Klar, so jemand nimmt die Macho-Gesellschaft nicht als gegeben hin. Eine neue Arbeit in Form einer überdimensionierten Schraubzwinge widmet sich der heiligen Antonia, die an einem Arm hochgezogen drei Tage lang an einem Querbalken gehangen haben soll.  Autsch!   

Text:
SH

Foto: Kristina Kulakova/ Toni Schmale

Neue Gesellschaft ?für Bildende Kunst
Oranienstr. 25, Kreuzberg, So–Mi 12–19 Uhr, ?Do–Sa 12–20 Uhr, bis 24.1.2016

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