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„Verbotene Bilder – Kontrolle und Zensur in den Demokratien Ostasiens“ in der nGbK

„Untragbar“ seien ihre Bilder. Bereits die Auftaktveranstaltung der „Verbotenen Bilder“ zeigt die Relevanz der Ausstellung auf. Weil sich die Spedition im vorauseilenden Gehorsam weigerte, die Werke von Sung-dam Hong und Sun Mu nach Deutschland zu transportieren, eröffnen die beiden südkoreanischen Künstler die Ausstellung mit einer Performance. Die nGbK zeigt Kunst aus Japan, Südkorea und Taiwan – Länder, die in Westeuropa den Status echter Demokratien genießen, obwohl auch hier die Meinungsfreiheit nur innerhalb der staatlich festgelegten Grenzen gewährt wird. Die sechs Künstler stellen Fotografien, Holzschnitte, Malerei und Skulpturen aus und berichten in Künstlergesprächen von der Zensur und Kontrolle, der sie ausgesetzt sind. Sie möchten mit ihrer Arbeit einen differenzierten Blick auf ihre Heimatländer fördern.

Text:
Andrea Hahn

Foto: Ching-Yao CHEN

nGbK Oranienstraße 25, Kreuzberg, So–Mi 12–19, Do–Sa 12–20 Uhr, 18.4.–14.6.

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