Ausstellungen

Walker Evans im Martin-Gropius-Bau

Walker Evans

Eine wirklich gute Fotografie bedarf keiner weiteren Erklärung – dies war die Auffassung von Walker Evans. Er, der sich die Kunst des Fotografierens selbst beibrachte, dokumentierte in den 1930er-Jahren zur Zeit der Great Depression in Amerika das Landleben der Farmer und erlangte damit erstmals Aufsehen in der Öffentlichkeit. Mit Bildern, die einen nüchternen und kompositorisch-künstlerischen Blick auf die Armut im Alltag werfen, prägte er den dokumentarischen Stil maßgeblich und schuf wahre Ikonen der Fotografiegeschichte. Nun stellt der Martin-Gropius-Bau in einer umfassenden Schau über 200 Originalabzüge von Walker Evans aus.

Foto: Walker Evans Archive, The Metropolitan Museum of Art

Martin-Gropius-Bau Niederkirchnerstraße 7, Kreuzberg, Mi–Mo 10–20 Uhr, ab 25.7.–9.11.

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