Ausstellungen

„Wassily Kandinsky – Lehrer am Bauhaus“ im Bauhaus-Archiv

Kandinsky im Bauhaus-Archiv

Wie war Wassily Kandinsky eigentlich als Kunstprofessor – oder Lehrer, wie es am Bauhaus hieß? Während seiner Zeit dort wurden die geometrischen Strukturen zu seinem Markenzeichen – basierend auf einer ausgeklügelten Farbenlehre, die er auch an seine Schüler weitergab. Unsere Abbildung hier zeigt übrigens keinen echten Kandinsky, sondern „Mitte betont durch Wettstreit Blau-Rot“ (1929) von Lothar Lang – bei Kandinsky im Unterricht entstanden. Hätten Sie’s erkannt?
Kandinskys Kunsttheorie und wie er sie vermittelte – darum geht es in der Ausstellung „Wassily Kandinsky – Lehrer am Bauhaus“.  Die theoretisch fundierte Schau stellt so Kandinskys Unterricht in der Werkstatt für Wandmalerei und der Freien Malklasse dar. Premiere: Erstmals werden Unterrichtsmanuskripte und -materialien aus den Archiven des Centre Pompidou in Paris und dem Getty Research Institute in Los Angeles gemeinsam gezeigt.
Kandinskys Schriften sind neben Zeichnungen und Aquarellen aus der Zeit am Bauhaus 1922 bis 1933 ebenso zu sehen wie Werke seiner prominenten Bauhaus-Kollegen Lyonel Feininger und Paul Klee. Und vielleicht sieht man Kandinsky beim nächsten Mal mit frischem Blick.   

Text: SH

Foto: Atelier Schneider/ Bauhaus-Archiv berlin

Wassily Kandinsky – Lehrer am Bauhaus Bauhaus-Archiv, Klingelhöferstraße 14, Tiergarten, ?Mi–Mo 10.00–17.00, 25.6.–8.9.

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