Ausstellungen

Wiedereröffnung der Berlinischen Galerie

Radikal Modern

Fast ein Jahr war mit der Berlinischen Galerie eines der wichtigsten Ausstellungshäuser der Stadt im Bereich moderne Kunst, Fotografie und Architektur wegen Sanierung geschlossen. Grund waren die mittlerweile berlintypischen Probleme mit dem Brandschutz – die Sprinkleranlage musste in allen Ausstellungsräumen und im unterirdischen Depot erneuert werden. Das war bereits zehn Jahre nach umfassenden Umbauten und dem Einzug der Galerie in das ehemalige Glaslager im Jahr 2004 zwar ägerlich, musste von Direktor Thomas Köhler aber hingenommen werden: „Die neuesten technischen Standards dienen ja letztlich auch dem Schutz der Kunst.“
Und natürlich auch dem der Besucher, die unter Köhlers Schirmherrschaft verlässlich mehr wurden: Allein zur Schau „Wien Berlin“ Anfang 2014 kamen über 130?000 Besucher – das ist der bisherige Besucherrekord. Köhler, der in dem architektonisch spannenden, aber nicht leicht zu bespielenden Haus einige solcher erfolgreichen Ausstellungen realisieren konnte, hat entsprechend seinen Vertrag bis 2019 verlängern können. Zur Wiedereröffnung gibt es vier Ausstellungen.

Foto: Georg Kohlmaier, Elisabeth von Sartory / Berlinische Galerie / Markus Hawlik (Repro)

Radikal Modern
Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre

Sammlungspräsentation
der Kunst von 1880–1980

Installation von Björn Dahlem

Bernhard Martin
Fred-Thieler-Preisträger 2015    

Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, Kreuzberg, ?Mi–Do 10–18 Uhr, ab 29.5.

Lesen Sie hier: Ein Essay zur Ausstellung „Radikal Modern“

Mehr über Cookies erfahren