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Zwei neue Bilder für die Neue Nationalgalerie

Zwei neue Bilder für die Neue Nationalgalerie

Die Nationalgalerie und ihre „Freunde“ freuen sich über die Erweiterung der Sammlung um zwei bedeutende Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Kirchner-Gemälde Max Liebermann in seinem Atelier aus der Spätphase seines künstlerischen Schaffens konnten die „Freunde“ mit den Mitteln einer Erbschaft erwerben: Ihr langjähriges Mitglied Manuela Müller, vermachte einen großen Teil ihres Vermögens mit der Auflage, ein Werk der Klassischen Moderne für die Sammlung der Nationalgalerie anzukaufen.

Zu dieser zweiten Erbschaft in der 37-jährigen Geschichte der „Freunde der Nationalgalerie“, die auf Empfehlung des langjährigen Kuratoriumsmitglied Dieter Pöhlmann zustande kam, reiht sich eine weitere, anonyme Schenkung aus dem Mitgliederkreis: Max Liebermanns Selbstbildnis, stehend in Dreiviertelfigur, beide Hände in den Hosentaschen. „Dies ist nicht nur inhaltlich ein phantastischer Doppel-Erwerb„, betont Gabriele Quandt, Vorsitzende der Freunde der Nationalgalerie, „er zeigt auch aufs Schönste, wie sehr der Gedanke des Mäzenatentums im Kreis der Freunde verwurzelt ist!“

Abbildungen: Ernst Ludwig Kirchner: Max Liebermann in seinem Atelier, 1926/1928 | Öl auf Leinwand, 80 x 70 cm, Foto: J. Nober und
Max Liebermann: Selbstbildnis, stehend in Dreiviertelfigur, beide Hände in den Hosentaschen, 1915 | Öl auf Leinwand, 75 x 50 cm, Foto: David von Becker 

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