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Kultur

Freizeit und Genuss in Pankow

buergerpark_JensBergerFÜR KINDER

Kinderbauernhof Pinke-Panke
Kochen auf einer offenen Feuerstelle und 70 Tiere hautnah zum Anfassen: der Kinderbauernhof Pinke-Panke bietet den Großstadtkindern Kontakt zur Natur. Auf einem ehemaligen Mauerstreifen kurz nach dem Mauerfall entstanden, besticht er durch selbst gebaute Fachwerkhäuser in Lehmbauweise und die liebevolle pädagopgische Betreuung. Täglich werden Projekte wie Filz-, Holz- oder Perlenwerkstätten angeboten und es stehen Tierbetreuung und Gartenarbeit auf dem Programm.

KinderKiezKlub „Rangenburg“ (Brixener Straße 40)
Seit 20 Jahren ist der Klub ein Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Stadtteil. Das auf dem Schulgelände der Klecks-Grundschule errichtete Holzhaus mit seinen zwei Räumen bietet beste Voraussetzungen für phantasievolle Spiele und Entspannung nach der
Schule. Die offene Projektarbeit des Klubs gestaltet sich nach den Ideen der Kinder und Jugendlichen. Das Angebot reicht von Hausaufgabenhilfe, Kochen, Dart und Gesellschaftsspiele über Fußball, eine Fahrradwerkstatt, Ferien- und Projektfahrten sowie Familiennachmittage. Ein Bauwagen ergänzt das Angebot. www.kinderring-berlin.de

Varia Vineta Kindertheater
Ein Kindergeburtstag im Theater sieht so aus: Am Anfang bestaunen die Kleinen einen Auftritt auf der Bühne, danach stärken sie sich mit Kuchen und Getränken, und zum Schluss gibt es noch einen Schnupperkurs für die angehenden Bühnenkünstler. Jeden ersten Sonntag im Monat bietet das Haus ein Theaterfrühstück an. Erst wird gut gegessen und dann gibt es ein tolles Märchen!

Baba Kindersport im Forum Pankow
Schon die ganz kleinen Krabbler können in „Fühlen und Erleben“-Kursen erste sportliche Erfahrungen machen, bevor es mit der musikalischen Früherziehung, dem Kindersport und -tanz losgeht. Ein kleines, professionelles Team aus Musikpädagogen, Physiotherapeuten, Kinderyogalehrern und Sportwissenschaftlern betreut die Kurse, die nicht nur Kinder in Schwung bringen, sondern auch die Fitness der Mütter in Bauch-Beine-Po-Kursen ankurbeln. www.baba-kindersport.de

 

ESSEN UND TRINKEN

Majakowski
Die alte Fachwerkvilla am grünen Stadtrand punktet mit einem üppigen Garten und einer feinen, kleinen Abendkarte mit drei Vorspeisen und drei Hauptgängen. Ist mal ein Wildgericht dabei, kann man sicher sein, dass es vom befreundeten Jäger frisch geliefert wurde. Die Klassiker – Leber, Currywurst, Roastbeef – sind Teil des ständigen Angebots und stehen bei den Gästen hoch im Kurs.

Cafй Paula
Lecker muss ja nicht gleich ungesund sein. Rhea Ried legt Wert darauf, dass ihre Torten nicht zu süß und fett ausfallen, also landen bevorzugt Quark oder Joghurt statt Sahne im Rührbecher. Und mit laktosefreiem Apfel-Nuss-Kuchen, mit eifreiem Orangenkuchen und Brownies ohne Nüssen tut sie vor allem Allergikern etwas besonders Gutes.

Cafй Schönhausen
Während die Kleinen ausgelassen spielen, lassen sich die großen Gäste das Mäusefrühstück mit Käse oder das Etagиren-Frühstück für zwei mit Quiche, Serranoschinken und frischgebackenen Waffelherzen schmecken. Aber Quiche, Nudeln, hausgemachter Kuchen und Eis kommen auch bei den Jüngsten gut an. Das liebevoll gestaltete Cafй von Ann-Cathrin Rosenthal ist ein wahres Familienparadies: „Wir richten auch Kindergeburtstagsfeiern aus!“ Ein stressfreier Tag für die Eltern ist somit garantiert.

 

FREIZEIT UND KULTUR

Kino Blauer Stern
Im Pankower Kino, an dessen Fassade heute jeden Abend ein blau-weißer Stern leuchtet, war von 1870 bis in die 30er Jahre zunächst ein Tanzsaal und ein Varietй untergebracht. Erst in den 30er Jahren wurde in dem Wohnhaus das Bismarck Lichtspielhaus eingerichtet, das nach einer kriegsbedingten Pause 1946 als Blauer Stern wieder eröffnet wurde. Nachdem das Kino wegen Baufälligkeit 1987 erneut geschlossen werden musste, nahmen neun Jahre später die heutigen Betreiber den Spielbetrieb wieder auf, renovierten und erweiterten das Kino um einen zweiten Saal. Sie machten den Stern vorwiegend zum schönen Familienkino, mit Sternenhimmel im großen Saal und einem stilvollen Cafй. Gelegentlich werden auch Kunstfilme nachgespielt und Klassiker gezeigt.

Bürgerpark
Heute zeugen von seiner ur­sprüng­lichen Schönheit zwar immer noch das pompöse Eingangstor und einige Ruinen, seine jetzige Form aber, hat der Bürgerpark erst nach dem Umbau in den Jahren zwischen 1965 und 1967 erhalten. Prägend für die weitläufige Anlage ist das kleine Flüsschen Panke, das sich durch den ganzen Park schlängelt. Darüber führen mehrere kleine Brücken, die die weiträumigen Wiesenflächen miteinander verbinden. Der Bürgerpark ist außerdem Teil des Panke-Wanderweges, der vom Schiffbauerdamm in Mitte bis zur Quelle nach Bernau führt. Auf verschlungenen Wegen gelangt man bei einem Spaziergang zum Musikpavillon, der in den Sommermonaten regelmäßig Veranstaltungen bietet. Eine Besonderheit stellt der Baumbestand des Parks dar mit seinen alten Eichen und Buchen, einige sogar 150 Jahre alt, und diversen Exoten wie Tulpen- oder Maulbeerbäumen. Eine Roteiche und eine Rotbuche sind wegen ihrer Schönheit sogar als Naturdenkmale ausgewiesen.

Sommerbad_pankow_c_Berliner_BäderbetriebeSommerbad Pankow
Das Sommerbad in Pankow bietet seinen Gästen ein 50-Meter-Schwimmbecken, ein Sprungbecken mit 5 Metern und einen 7,5 Mter hohen Sprungturm, eine High-Speed-Rutsche, ein Kinderplantschbecken und eine Liegewiese. Eine besondere Attraktion ist das Erlebnisbecken mit Strömungskanal, Wasserkanonen sowie zwei Rutschen. Wer Lust hat, kann sich in der Beachsportanlage austoben. Ein Imbiss sorgt für das leibliche Wohl. Die Öffnungszeiten für die diesjährige Badesaison stehen noch nicht fest. Näheres dazu unter www.berlinerbaederbetriebe.de

Eden*****(Breite Str.43)
Zwei Villen, fünf Studios und eine Remise mit Räumen mit bis zu 300qm
stehen für Tanzkurse für Kinder sowie Erwachsene, Yoga, Pilates, Ballett, Massagen und
musikalische Veranstaltungen zur Verfügung. Neben den zahlreichen Kursen zeigen hier zahlreiche internationale Tanzcompanien ihre aktuellen Produktionen. Das Eden***** beherbergt auch ein Cafй, Garten und eine Pension. www.kunsthaus5sterne.de

Städtchen Majakowskiring
Der Majakowskiring in Niederschönhausen hieß zu DDR-Zeiten schlicht: das Städtchen. Denn in den Fünfzigern ließ es sich hier – gut abgeschirmt von einer eigenen Mauer – die DDR-Führungsriege gut gehen. Unter anderem wohnten dort Walter und Lotte Ulbricht, Wilhelm Pieck und Erich Honecker. Um 1900 lebte hier bereits der Berliner Fabrikant Fritz Heyn. Seine Wohnung ist heute ein Museum, in dem die Besucher das Flair der bürgerlichen Wohnkultur aus vergangenen Zeiten schnuppern können. Panke Museum Heynstraße 8, Tel. 481 40 47, Di, Do+So 10-18 Uhr, Mi 10-16 Uhr

Schloss Schönhausen
Das Schloss gehört zu den wenigen Schlossbauten Berlins, die den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden haben. 1740 schenkte Friedrich der Große das Anwesen seiner Gemahlin Elisabeth Christine, die es bis zu ihrem Tode 1797 bewohnte. Herausragend sind die in weiten Teilen noch vorhandenen Raumausstattungen des späten 17. und des 18. Jahrhunderts, darunter ein prachtvoller stuckierter Festsaal und das über drei Stockwerke reichende doppelläufige Treppenhaus. Seit 2009 ist das Schloss nach langen Sanierungarbeiten wieder für Besucher geöffnet. Nicht nur der Blick auf die barocke Architektur lohnt sich für einen Ausflug, auch der angrenzende Park lädt zum ausgiebigen Flanieren ein.

Euroflohmarkt (Berliner Straße / Schonensche Straße)
Irgendwie ist es immer ein wenig schade, dass die meisten Flohmärkte in Berlin noch am Wochenende geöffnet haben. Beim „Euroflohmarkt“ direkt an der Vinetastraße ist das glükclicherweise anders. Dort wird täglich von 9 bis 18 Uhr (Mittwochs 15-18 Uhr) ein großes Sammelsurium an Gebrauchtem – vom Geschirr über Möbel bis hin zu Schreibmaschinen – angeboten. das Angebot ist nicht immer günstig, dafür finden sich unter den antiken Möbelstücken sehr viele gut erhaltene oder instandgesetzte Stücke.

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