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Bezahlbarer Wohnraum für Berlin

Bezahlbarer Wohnraum für Berlin
Bild: Archiv

Bezahlbarer Wohnraum in Berlin ist knapp. Laut der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sollen Berlins landeseigene Wohnungsbaugesellschaften bis zum Jahr 2026 um die 60.000 neue Wohnungen entstehen lassen Die 6.000 Wohneinheiten pro Jahr werden der Stadt jährlich um die eine Milliarde Euro kosten. Der restliche benötigte Wohnraum – laut Berechnungen müssten 20.000 Wohnungen pro Jahr entstehen – soll von Privatunternehmen und Genossenschaften übernommen werden. Bei einem Drittel der von den landeseigenen Gesellschaften geplanten Wohnungen soll es sich um Sozialwohnungen handeln, mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 6,50Ђ pro Quadratmeter. Die Kosten für den Bau sollen vor allem durch Modularbauweise und kompakte Grundrisse gering gehalten werden. Vor allem die begehrten 1- und 2-Zimmer Wohnungen wollen Degewo, Gesobau, Howoge und Co. entstehen lassen.

Kritik an der Umsetzung dieses Vorhabens kommt unter anderem von den Grünen. Anstatt die Grünflächen der Stadt mit neuen Wohnkomplexen zu bebauen solle man lieber auf den Ausbau von Dachgeschosswohnungen und die Nutzung nicht gebrauchter Gewerbeobjekte setzen.

Text: Jens Hollah

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