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Adam Davies: Dein oder mein

Der spektakuläre Pariser Kunstraub im Mai hätte verhindert werden können. Das Museum für moderne Kunst hätte für die Bewachung der wertvollen Werke von Picasso, Matisse und Modigliani nur Otto Starks engagieren müssen. Der hoch spezialisierte Museumswärter kennt jeden noch so ausgefallenen Trick von Kunstdieben, den haut auch kein Giftangriff um. Leider gibt es ihn nur in der Fiktion: bei Adam Davies.
In seinem dritten Roman treibt der aus Kentucky stammende US-Autor seinen tablettenaffinen Meister-Guardian allerdings ganz schön in die Enge: Dreimal kurz hintereinander schnappt ihm ein Dieb ein teures Exponat weg, zu dessen Schutz Starks gebucht war.

Wie in den Vorgängern „Froschkönig“ und „Goodbye Lemon“ hat der 39-jährige Davies der diesmal etwas zu turbulenten und mit einer Menge Fußnoten gespickten Story eine Liebesgeschichte als Begleitmusik spendiert. Doch die hübsche Kunsthistorikerin Charlie kann Starks Albtraum nicht lindern. Im Gegenteil: Sie spitzt das Ringen um Kunstbesitz sogar noch enorm zu:

Text: Reinhard Helling

(tip-Bewertung: Lesenswert )

Adam Davies „Dein oder mein“, aus dem Amerikanischen von  Hans M. Herzog, Diogenes, 366 Seiten, 21,90 Ђ

 

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