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„Alles außer irdisch“ von Horst Evers

Klüger werden mit Horst Evers: Sinnlos gute Laune ist eine der gefährlichsten Energien des Universums. Ein Streit über Fahrstuhlkosten in einer Baugemeinschaft löst einen 200-jährigen Krieg zwischen 17 Planeten aus. Und wenn man die AGBs von Handy-Apps nicht gründlich liest, kommt irgendwann ein Wesen vom Planeten Kaaa аaa aaak und kriegt ein Freigetränk. In Evers’ erstem Science-Fiction-Roman gerät Halbglatzen-Schluffi Goiko Schulz auf ein Raumschiff, das berlinert wie ein BVG-Busfahrer, und soll die Welt vor Außerirdischen retten. Die Hommage an SciFi-Serien ist irre lustig, aber oft arg klamottig. Doch AGBs lesen wir uns künftig trotzdem genauer durch.  

Text: Erik Heier

Alles außer irdisch von Horst Evers, Rowohlt Berlin, 368 S., 19,95 Euro

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