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Annika Krump „Tagebuch einer Hospitantin – Der Aufbruch an der Volksbühne 1992/93“

Annika Krump

Berlin befindet sich 1991 im Aufbruch, Ost und West treffen aufeinander und auch die Kunst und Kulturszene testet als Reaktion darauf neue Grenzen aus und besiedelt zuvor unentdeckte, freie Nischen. Die damals 21 jährige Anika Krump gerät mitten in diesen Tumult der bewegten Umbruchsjahre. Als Regiehospitantin und Dramaturassistentin der Volksbühne erlebt sie wie das Theater die aktuelle politische Welt auf die Bühne holt und mit ihren zeitgemäßen Inszenierungen die Veränderung der Welt kommentiert. Ihre Aufzeichnung „Tagebuch einer Hospitantin – Der Aufbruch an der Volksbühne 1992/93“ lässt genau diese Dynamik wieder lebendig werden. Sie taucht ein in die chaotische Kunstwelt, beschreibt skurrile Künstler Begegnungen und das ringen um die eigenen künstlerischen Ansprüche. Die Lesung wird neben ihren Tagebuchaufzeichnungen noch um Auszüge ihres 2. Buches ergänzt. In dem Feature “ Die Kunst des Volkes“ das sie anlässlich zum 100. Geburtstag der Volksbühne 2014 geschrieben hat, interviewt Krump Mitarbeiter hinter den Kulissen.

Text: Maria Tebarth

Foto: Todd Weinstein

Roter Salon Rosa-Luxemburg-Platz, Mitte, 6 Euro, Do 29.1., 20.00

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