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Ausstellungskatalog zu David Lynch: Dark Splendor

DavidLynchEs sind nicht in erster Linie menschliche Körper, die David Lynch interessieren. „Fabriken haben mich mehr beeinflusst als Maler.“ Schornsteine, Zahnräder, Maschinen. Wie kein anderer Filmemacher nährt Lynch den Eindruck, dass sich hinter qualmenden, schwe­lenden oder ineinander verzahnenden Elementen ein Geheimnis verbirgt. Lynchs surreales Werk zeigt die Ausstellung „David Lynch – Dark Splendor“ im Brühler Max-Ernst-Museum, mit Filmen, Bildern und Installationen. Der Ausstellungskatalog, mit Beiträgen u.a. von Andreas Platthaus und Werner Spies, wagt sich zwar mit gestochen scharfen Bildern, Filmstills und Essays an den Ausnahmekünstler heran, kommt ihm aber nie zu nahe. Wie kann das auch gelingen? Lynch selbst ist zum Glück zu weise, um Anhaltspunkte zur Deutung seiner Werke zu liefern.

Text: Sassan Niasseri

David Lynch – Dark Splendor
Ausstellung bis 21.3. in Brühl,
Werner Spies (Hrsg.) „David Lynch – Dark Splendor: Raum, Bilder, Klang“, Verlag Hatje Cantz, 352 Seiten, 346 farbige Abbildungen, 45 Ђ

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