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Ost-Berlin. Leben nach dem Mauerfall

Ost-Berlin. Leben nach dem Mauerfall

Ost-Berlin, Hauptstadt der DDR: Harald Hauswald fotografierte tanzende Damen auf der Straße, Freizeitcowboys und Punks – sein Blick auf das Stadtbild und seine Bewohner zeigte in den Augen der Stasi-Obrigkeit das, „was an düsterem, beklemmendem und ärmlichem Milieu, an Primitivstem nur auffindbar war“. Hier fanden seine Fotos also keine Verbreitung. Dafür aber in den Magazinen des Westens wie der „taz“ oder dem „Stern“. Als oppositionelle Künstler wurden Hausmann und der befreundete Lyriker Lutz Rathenow überwacht, die Veröffentlichung ihres Bildbandes „Berlin-Ost. Die andere Seite einer Stadt“ 1987 führte zum Konflikt mit der Parteiführung. In sechster Auflage erscheint nun das Buch „Ost-Berlin. Leben nach dem Mauerfall“, ergänzt um bisher unveröffentlichte Fotografien und Textpassagen. Eine Ausstellung im Buchhändlerkeller zeigt darin enthaltene Bilder Hauswalds.    

Text: AEL

Foto: Harald Hauswald

Ausstellung: Ost-Berlin. Leben Nach dem Mauerfall im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, Charlottenburg

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