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„Der Schmuggel über ?die Zeitgrenze“ von Chaim Noll

Als Sohn des regimekonformen Schriftstellers Dieter Noll beschreibt Chaim Noll seine Kindheit in Privilegiertenkreisen. So detailliert, dass sogar eine Passage geschwärzt werden musste, weil Monika Maron sich dadurch in ihrer Privat­sphäre gestört fühlte. Chaim Noll, der 1984 die DDR verließ, hat ohne Frage etwas zu erzählen. Er tut das ein wenig dozierend, narzisstisch und ohne großen literarischen Anspruch. Wer wissen will, wie es in seinem Leben weiterging, kann den auch neuen Gedichtband „Kolibri und Kampfflugzeug“ (Verbrecher Verlag) zur Hand nehmen.  


Text:
Welf Grombacher

Der Schmuggel über ?die Zeitgrenze
von Chaim Noll, Verbrecher Verlag, 496 S., 24 Euro

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