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Der Weihnachtsabend von Charles Dickens

Flix zeichnet Charles Dickens Klassiker

„Es war eine sonderbare Gestalt – wie ein Kind, und doch weniger ein Kind als wie ein alter Mann, durch ein übernatürliches Medium gesehen, was ihr den Anschein gab, vom Betrachter entfernt und auf die Proportionen eines Kindes reduziert worden zu sein.“ Eike Schönfelds Neuübersetzung der weltberühmten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens um den geizigen Ebenezer Scrooge und die drei Geister, die er rief und die ihn zu einem guten Mann machten, ist ein Grund für einen kleinen Jauchzer.
Wenn sich aber der einzigartige Flix an den Stoff heranmacht, den schon Goethes „Faust“ und Cervantes’ „Don Quijote“ nicht schrecken konnten, ist die Freude wirklich groß. Der Berliner Zeichner erschuf mit feinem Strich und liebenswertem Humor comicartige und doch elegante Illustrationen, die von actiongeladenen Szenen bis zu freigestellten Miniaturen reichen. Kongenial ergänzt er den Klassiker, der sich in neuer Aufmachung  als tolles Last-minute-Geschenk eignet.     

Text: Jacek Slaski

Der Weihnachtsabend,Charles Dickens & Flix, Insel, 147 S., 16 Ђ

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