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„Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ von Frank Witzel

Die Erfindung der Roten Armee Fraktion
„Wahnsinn heißt, niemanden zu haben, der einem zuhört. Größenwahn: Alle hören einem zu“, schreibt Frank Witzel irgendwo in der Mitte von diesem, ja doch, größenwahn­sinnigen Epochen-Epos, in dem er die graue Bundes­republik der 60er- und 70er-Jahre auch, aber beileibe nicht nur aus der Perspektive des titelgebenden 13-jährigen Fabrikanten­sohns sehr eigen neu zusammen­setzt. Mit stellenweise fast ermüdender Virtuosität mischt der Offenbacher Abschweifungskünstler historische Fakten und Fiktionen. Und das auf gerade mal 800 Seiten. Die erste Version des Romans war fast doppelt so lang.

Text: Erik Heier

Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 von Frank Witzel, Mathes & Seitz, 800 S., 29,90 Euro

Buchpremiere mit Ingo Schulze, Akademie der Künste, Mi 15.4., 20 Uhr

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