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Die türkische Journalistin Ece Temelkuran liest aus ihrem neuen Roman

Lesung Ece Temelkuran

Vier sehr verschiedene Frauen, ein weißer Mercedes, der Arabische Frühling. In ihrem zweiten Roman erzählt die im türkischen Izmir geborene und in Istanbul lebende Journalistin und Schriftstellerin von einem leidenschaftlichen Roadtrip von Tunis nach Beirut, vom Aufbegehren gegen die Männerdominanz, von Lebenswut. Ece Temelkuran wurde als investigative Journalistin mehrfach ausgezeichnet, ihr Fokus liegt zum Beispiel auf dem Kurdenkonflikt oder auch der Frauenbewegung. Sie verlor ihren Job bei der Zeitung „Habertürk“, weil sie in ihren Berichten die türkische Regierung für dem Umgang mit dem Tod von 30 Zivilisten bei einem Angriff staatlicher Kampfjets Ende 2011 an der türkisch-irakischen Grenze kritisiert hatte. Seit Jahren schreibt sie auch experimentelle Prosa. Das (englische ) Gespräch mit ihr nach der Lesung im Gorki führt Deniz Utlu.     

Text: Erik Heier

Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann, Gorki Theater/Studio r, Am Festungsgraben 2, Mitte, Sa 10.1., 20.30 Uhr

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