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„Eine Rose für Putin“ von Thomas Wendrich

Thomas Wendrich: Eine Rose für Putin

Wenn ein Kind verschwindet und nicht wieder aufzufinden ist, beginnen die Spekulationen. Selten gehen diese allerdings so weit wie in Thomas Wendrichs Roman „Eine Rose für Putin“, in dem mehrere Fälle von Kindesraub miteinander verschränkt werden, wobei der heutige Präsident der Russischen Föderation, der seinerzeit ja auch einmal in Deutschland geheimdienstlich tätig war, tatsächlich eine Rolle spielt. Thomas Wendrich, der als Drehbuchautor dieses Jahr auch mit „Ich und Kaminski“ hervortreten wird, erzählt so spannend, dass man ihm schließlich auch die forcierte Erzählkonstruktion des Romans problemlos verzeiht.

Text: Bert Rebhandl

Eine Rose für Putin von Thomas Wendrich, Berlin Verlag, 320 S., 19,99 Euro

?Lesung beim „Debütantenball“, u. a. mit Boris Pofalla, Kristine Bilkau, Jan Himmelfarb, Lilian Loke, Uslar & Rai, Schönhauser Allee 43, Prenzlauer Berg, Do 28.5., 19.30 Uhr

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