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„Fight Club 2“ von Chuck Palahniuk und Cameron Stewart

Zehn Jahre nach den Ereignissen aus Film und Buch ist der schwer auf Pillen, mehr oder weniger glücklich mit Marla verheiratet, Vater eines Sohnes und er nennt sich jetzt Sebastian. Doch tief in ihm rumort immer noch der gewalttätige junge Anarchist ?Tyler. Und der will raus.
Chuck Palahniuk, Autor des Ganzen hat sich viel Zeit genommen, um diese Fortsetzung zu schreiben. Umso mehr überrascht, dass sie in Form einer auf zehn Kauf-Hefte plus einem Gratis-Heft ausgelegten Comic-?Miniserie erscheint, und nicht als ?Roman.
Sein Partner dabei ist der zeitweise in Berlin lebende Kanadier Cameron Stewart. Er setzt die Gedanken des Kult-Schreibers in nostalgisch anmutende Pulp-Bilder um, die stellenweise gar in die Nähe von traditionellen Cartoons rücken. Dabei hat er es offensichtlich recht schwer, Palahniuks kompliziertes, auf den ersten Blick wirres Geflecht visuell zu ordnen.
Doch wie schon der Vorgänger ist die Story ein genialer Kommentar zur Gewalttätigkeit junger Männer. Bleibt abzuwarten, ob sie gleichermaßen spektakulär fürs Kino adaptiert wird. 

        

Text: Ted Baxter

Fight Club 2 von Chuck Palahniuk (Text) und Cameron Stewart (Zeichnung), Splitter, 144 S., 22,80 Euro

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