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Friedrich Christian Delius’ „Aus meinem Berlin-Album“

Friedrich Christian Delius’

„Angeworben und abgewiesen“ fühlte sich Friedrich Christian Delius, als er 1963 aus den hessischen Wäldern zum Studieren nach Berlin kam. In diese „unendliche Stadt mit ihren unendlichen Möglichkeiten“. 25 Jahre lebte er dort mit und gegen die Mauer. Manchmal pinkelte er auch dagegen, wenn er nachts aus der Kneipe kam. Später kehrte er zurück als „Tourist in der eigenen Stadt“. So schreibt er in seinem Berlin-Album „Tanz durch die Stadt“, das Gedichte, Romanauszüge und Wortmeldungen aus 50 Jahren enthält. Ausgewählt von Rainer Nitsche und illustriert mit starken Fotos von Renate von Mangoldt. Die Nachwende-Beiträge sind etwas moralinsauer, die Skizzen aus dem geteilten Berlin aber wunderbar treffende Stimmungsbilder aus einer Stadt, wie es sie heute nicht mehr gibt.    

Text: Grom

Foto: Renate von Mangoldt

Tanz durch die Stadt von Friedrich Christian Delius, Transit, 128 S., 16,80 Euro

Lesungen: Buchladen Bayerischer Platz, Fr 21.11., ?20 Uhr; Literaturhaus Berlin, Mi 3.12., 20 Uhr

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