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Graphic Novel Day beim ilb

Graphic Novel Day beim ilb
Comics und grafische Erzählungen haben beim Internationalen Literaturfestival Berlin (ilb) ihren festen Platz. Den ganzen Festival-Sonntag lang wird die Verschränkung von Text und Bild diskutiert, reflektiert und analysiert. Zum Beispiel mit den französischen Starautoren Joann Sfar und Riad Sattouf. Während Sfar auf sein Meisterwerk „Die Katze des Rabbiners“ und seine cineastischen Aktivitäten eingehen dürfte, wird Sattouf über seine Zeit bei „Charlie Hebdo“ und seinen beim Festival in Angoulкme ausgezeichneten Comic „Der Araber von morgen“ sprechen (und auch noch einmal am Folgetag).
Außergewöhnliches verspricht die Vorstellung des Projekts „Imagined Realities“, bei dem nigerianische Comic-Künstler mit der deutschen Zeichnerin Birgit Weyhe Geschichten aus dem Nigeria von heute erzählen. Die russische Künstlerin Wiktoria Lomasko wird über Opposition mittels Zeichenstift berichten, während der Belgier Michel Kichka und der Spanier Paco Roca in die Geschichte abtauchen und ihre Alben zum Zweiten Weltkrieg vorstellen werden. Das Thema ergänzt der Franzose Loпc Dauvillier, der am 16. September im wieder sehr interessanten Kinder- und Jugendprogramm seinen Holocaust-Kindercomic „Das versteckte Kind“ vorstellt. Und: Bereits am Samstag wird im Institut Français die Ausstellung „Graphic Novels aus Europa“ mit einer stark besetzten Podiumsdiskussion eröffnet.

Text: Thomas Hummitzsch

Foto: Knaus/ Riad Sattouf

Graphic Novel Day Haus der Berliner Festspiele, So 13.9., ab 11 Uhr

Graphic Novels aus Europa Institut Français, Kurfürstendamm 211, Charlottenburg, Mo–Do 9–13, 14–18 Uhr, Fr 9–13, 14–16 Uhr, 14.9–14.11., Eröffnung: Sa 12.9., 17.30 Uhr

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