Bücher

„Hass. HASS“ von Erik Heier

Zur Vorbereitung für diesen Text habe ich mir 23 Videos meines Lieblingskommentators im deutschen Fernsehen angesehen: Gernot Hassknecht von der „Heute-Show“. Das ist ein begnadeter Choleriker, der leider nicht mehr so oft wie früher bei Oliver Welke auftaucht. WAS IST DAS EIGENTLICH FÜR EINE VERFLUCHTE SCHEISSE MIT DEM HASSKNECHT??? Ah, es wirkt schon. Ich versuche mich nämlich gerade in die richtige Stimmung für einen Text über Berlin-Hassbücher zu versetzen. Eine meiner Lieblings-Knalltüten hat wieder mal eines geschrieben. Kristjan Knall heißt der Mann. Und falls jemand einwendet, dass „Knalltüten“ bei Kristjan Knall gegen das goldene Verbot von Namenswitzen verstößt: Bei Pseudonymen gilt das nicht, DU PENNER. So, es wird ja langsam. Christjan Knall listete vor einigen Jahren in seinem Standardwerk „Berlin zum Abkacken“  mal eben „Alle Arschlöcher nach Bezirken“ auf und hat jetzt „111 Gründe, Berlin zu hassen“ aufgeschrieben, was erwartungsgemäß so lustig wie eine Darmspiegelung ist, natürlich ohne Betäubung und vom Arztheilferpraktikanten PERSÖNLICH VERKACKT. Wie ich gerade dem Neukoellner.net entnahm, hat jetzt auch eine Spanierin aus Barcelona aus einem Berlin-Blog ihr Buch „MadeinBarna“ destilliert, randvoll mit Schrecknissen der Stadt. Inklusive trauriger Männer-Erfahrungen. Vielleicht sollten Mireia Sabadell und Kristjan Knall mal gemeinsam in Neukölln ausgehen UND EINEN ECHT BESCHISSENEN ABEND HABEN. Hätten sie sich verdient.

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