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Johan von Riepenbreuch/Ebeneeza K.: „Die Guten, die Bösen und die Toten“

ebeneeza„Ein Jüngling liebt ein Mädchen/Er hat sich für sie duelliert“ – so beginnt der knappe Vers, der in acht bösartigen Zeilen darlegt, warum das Mädchen immer den Siegreichen zum Mann nimmt. 23 dieser morbiden Szenen vergangener Zeiten stellt dieses schaurig-schöne Buch vor, vom Aderlass über Lobotomie und Totenfotografie bis hin zum Kindsmord. Die Illus­trationen stammen von der Hamburger Zeichnerin Ebeneeza K., die Texte der Schreckens-Chronik angeblich aus dem Nachlass eines Johan von Riepenbreuch.

Der neu gegründete Verlag Das wilde Dutzend liefert zu seinem ersten Buch gleich mehrere hübsche Legenden, neben der des von Riepenbreuch auch die eines Geheimordens. Er soll einige junge Menschen beauftragt haben, Bücher zu publizieren und damit alte Geheimnisse zu lüften. Herauszufinden war nur, dass vier Verlagsprofis in Prenzlauer Berg ihrer Liebhaberei nachgehen. 

Text: sd

Johan von Riepenbreuch/Ebeneeza K.: „Die Guten, die Bösen und die Toten“
Das wilde Dutzend,  51 Seiten, 13,90 Ђ

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