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Künstlerfamilie Brasch

Künstlerfamilie Brasch

„Vor den Vätern sterben die Söhne“, nannte Thomas Brasch (Foto) seinen 1977 herausgegebenen Prosaband. Der Titel liest sich wie eine Vorahnung. Zwar verstarb vor Horst Brasch, dem stellvertretenden Kulturminister der DDR, nur einer seiner drei Söhne. Doch auch die anderen beiden überlebten den Vater nur um wenige Jahre. Es war diese Radikalität, das Selbstzerstörerische, das ihnen gemein war – wie auch der Hang zur Kunst. Klaus Brasch war aufstrebender Schauspieler an der Volksbühne. Peter und Thomas fanden ihre Muße im Schreiben. Mit dem 2012 erschienen Debütroman „Ab jetzt ist Ruhe“ erinnerte Marion Brasch an ihre Familie – und jetzt auch zweimal auf Bühnen: mit einem „Abend für Thomas Brasch“ im Roten Salon und der „Die Brüder Brasch“-Collage aus Szenen,  Lesung und Film im Deutschen Theater.   

Text: MM

Foto:
Marion Brasch

Ein Abend für Thomas Brasch:
Roter Salon, Do 29.10., ?20 Uhr

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