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Lange Nacht der europäischen Literatur im Deutsches Theater

SpenglerStrubelLjubicKiyak-__-Graf-_-FreyEuropa. Was ist das denn nun? Ein Zustand? Eine Vision? Populisten-Schimpfwort? Regulierungswahnwitz? Kurz vor der Europawahl tut Besinnung not. Selten hat man die Chance, binnen zwei Tagen so viele Schriftsteller beim Nachdenken über Europa zu erleben wie am 8. und 9. Mai. Rund 30 internationale Autoren sind in der Stadt.

Gegenwart und Zukunft der europäischen Idee stehen bei der Europäischen Schriftstellerkonferenz am 8. Mai im Fokus. Von Tilman Spengler, Antje Rбvic Strubel, Nicol Ljubic und Mely Kiyak (Foto) gemeinsam mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier initiiert, bildet sie den ersten Tag der zweitägigen Konferenz „Europa – Traum und Wirklichkeit“ in der Alfred Herrhausen Gesellschaft. Abends lesen neun Schriftsteller, darunter Lindita Arapi aus Albanien, John Burnside aus Großbritannien und Peter Schneider aus Deutschland, zur Langen Nacht der europäischen Literatur im Deutschen Theater.

Zurück geht der Blick einen Tag später. 100 Jahre zurück. Europa 1914. Kurz vor dem Großen Krieg. 23 Autoren haben auf Einladung des Netzwerkes der Literaturhäuser in Zeitungen der letzten Vorkriegsmonate 1914 geblättert. Davon ließen sich etwa Katrin Sedding (Hamburg), Marcel Beyer (Köln) oder Ayfer Tunc (Istanbul) zu Texten inspirieren. 17 dieser Autoren lesen am 9. Mai aus der Anthologie „Mit der Welt muss aufgeräumt werden. August 1914 – Autoren blicken auf die Städte“ (Wallstein). Als das Grauen begann. Das europäische Trauma.

Text: E rik Heier

Foto: Graf & Frey

Lange Nacht der europäischen Literatur, Deutsches Theater, Do 8.5., 20 Uhr

August 1914: Autoren blicken auf die Städte Europas Literaturhaus Berlin, Fr 9.5., 18 Uhr

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