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Lange Nacht der Shortlist

Lange Nacht der Shortlist

„Ein unkonventionelles Stück Weltliteratur“ – so attestiert es die Jury des Internationalen Literaturpreises dem Roman „Judas“ von Amos Oz, der auf für seine Leser durchaus vertrautem Terrain spielt: im geteilten Jerusalem der späten 50er-Jahre. Für das Buch werden der israelische Altmeister und seine Übersetzerin Mirjam Pressler nun bei der Langen Nacht der Shortlist mit dem diesjährigen Preis als herausragender Titel internationaler Gegenwartsliteraturen in deutscher Erstübersetzung ausgezeichnet. Zur bereits siebten Auflage schmeißt das preisverleihende Haus der Kulturen der Welt (die Stiftung Elementarteilchen verleiht mit) wieder eine ­veritable Literaturfeierlichkeit: mit Lesungen aller nominierter Autoren und Übersetzer ab 18 Uhr (u. a. NoViolet Bulawayo und Miriam ­Mandelkow oder auch Patrick Chamoiseau und Beate Thill), Diskussionen und der Preisverleihung ab 21?Uhr. Alles pittoresk auf der Dachterrasse des Hauses. Man kann da prima nach den Sternen greifen. Falls das Wetter mitspielt.   

Text: Erik Heier

Foto: Sabine Wenzel

Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10, Tiergarten, Mi 8.7., 18 Uhr, Eintritt frei, Infos: www.hkw.de

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