Bücher

Lesemarathon Berlin-Brandenburg

Puh, Marathon, das Wort schon, da sind wir außer Atem, ehe wir nur angefangen haben mit den 130 Veranstaltungen, und wenn wir dabei nur den Berliner Teil betrachten, ­der mit der von Dagmar Manzel verlesenen, ­letzten Christa-Wolff-Geschichte „August“ (Deutsches Theater, 25.11., 18 Uhr) beginnt, da machen wir uns um „Die Zukunft der Bücher“, über die u.a. Schriftsteller Thomas Lehr und Hanser-Berlin-Verlegerin Elisabeth Ruge diskutieren (Literaturhaus Berlin, 27.11., 20 Uhr), gleich ein bisschen weniger Sorgen, weil die Zukunft, liebe Freunde, die Zukunft liegt doch immer noch vor uns, soweit wir wissen, wie sich auch beim zweiten Debütantensalon besichtigen lässt, mit Funny van Money oder Kevin Kuhn (Theater Aufbau Kreuzberg, 28.11., 20 Uhr), wobei andererseits die gute alte „Weihnachtsgans Auguste“ eben genau das ist, gut, erst recht, wenn
sie vom großen Dieter Mann gelesen wird ­(Babylon Mitte, 2.12., 16 Uhr), und wer jetzt sagt, dass wahres Schriftstellertum eh erst jenseits der 60 anfängt (Fontane!), der begebe sich zum Finale zu Harry Rowohlt mit Mark ­Twains „Meine geheime Autobiografie“ (Maxim Gorki Theater, 2.12., 19.30 Uhr), aber dann hätte er viel verpasst.    

Text: rik

Stadt Land Buch – Lesemarathon
25.11.–2.12.,
www.berlinerbuchhandel.de

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