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Max-Frisch-Ausstellung in der AdK


Er war Romancier, Dramatiker, Journalist und Architekt, beschäftigte sich mit philosophischen, politischen Themen, Identitäts- und Beziehungsproblematiken und dem Tod. Der 1991 verstorbene Max Frisch war von jeher ein Künstler, der unterschiedliche Menschen berührte. Ob im Kino, im Theater oder im Deutschunterricht – überall begegnen wir ihm. Anlässlich seines 100. Geburtstags im Mai 2011 wurde in Zürich eine Ausstellung entwickelt, die Max Frischs Leben und Werk konsequent aus der Perspektive seiner Rezeption analysiert. Dazu wurden Interviews mit Lesern geführt – mit Professoren, Schülern, Künstlern, Politikern. Die Ausstellung ist nun in Berlin zu sehen. Dabei werden auch Notizbücher, Fotos und Filmausschnitte, Briefe und Architekturpläne ausgestellt – und erstmalig Auszüge aus seinem „Berlin-Journal“: Notizen aus den 70ern, als Max Frisch in Friedenau wohnte.         

Text: vebo
Foto: Ewa Ulikowska/Warschau, Max-Frisch-Archiv, Zuerich


100 Jahre Max Frisch – Eine Ausstellung
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Tiergarten,
Sa 14.1.–So 11.3., Di–So 11–20 Uhr

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