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Michael Müller würdigt Preisträgerin Olga Martynova

Olga Martynova

Michael Müller würdigte die Preisträgerin vorab als „literarische Vermittlerin zwischen Russland und Deutschland“. Müller weiter: „Bemerkenswert ist an Olga Martynova die Tatsache, dass sie in ihrer russischen Muttersprache genauso wie in ihrer Zweitsprache Deutsch virtuos literarische Texte auf höchstem künstlerischen Niveau produziert. Sie thematisiert auf ganz eigene, fantasievolle Weise Konflikte und Bewältigungsproblematik von Stalinismus, Kaltem Krieg sowie der Begegnung von Ost und West als europäischen Kultur- und Geschichtsräumen.“
Der Regierende Bürgermeister: „Die Rolle als literarische Vermittlerin zwischen Russland, Deutschland und dem Westen insgesamt erscheint in diesen vom Ukraine-Konflikt geprägten Tagen von besonders aktueller Bedeutung und Wichtigkeit. Berlin als Kulturmetropole fungiert seit jeher als Drehscheibe zwischen West- und Osteuropa. Die deutsche Hauptstadt ist ein Ort, der prädestiniert ist für den Austausch von Kultur, Ideen und Meinungen. Es ist immer wieder Fluchtort für osteuropäische und besonders russische Intellektuelle und Künstler gewesen. Vor dem Hintergrund dieser Tradition ist die künstlerisch einzigartige Persönlichkeit Olga Martynova ihrerseits für den Berliner Literaturpreis so prädestiniert wie kaum eine zweite.“

Quelle: Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin 

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