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„Mimikry – Spiel des Lesens“ von Holm Friebe und Philipp Albers

Auf der Internetseite Ich-schreibe-wie.de kann man eigene Textproben eintickern, der Algoritmus fördert dann einen stilistisch ähnlichen Schriftsteller hervor.  Die Umkehrung dieses Prinzips heißt: „Mimikry – Spiel des Lesens“. Holm Friebe und Philipp Albers nennen es im Vorwort des gleichnamigen Buches (Blumenbar): „literarische Blindverkostung“. An 19 Abenden haben insgesamt 101 Schriftsteller, Künstler und Kritiker in kleinen Runden die ersten Sätze von 80 Romanen weitergeschrieben  – und zwar stilistisch so nahe an der Vorlage wie möglich. Wobei zu erraten ist, welche Version Fälschung und welche Original ist. Bei der Buchpremiere spielen Stephan Porombka, Ijoma Mangold und Doris Akrap mit. Vorbild ist übrigens das bei der Zentralen Intelligenzagentur von Friebe und Albers beliebte  „Lexikonspiel“, bei dem für unbekannte Fachbegriffe lexikalisch anmutende Definitionen verfasst werden.    

Text: Erik Heier

Foto: Christian Werner

Radialsystem V Holzmarktstr. 33, Friedrichshain, Fr 12.2., 20 Uhr, Eintritt 8 erm. 5 Ђ

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