Bücher

„Montecristo“ von Martin Suter

Ein Broker stürzt aus einem Zug. Kurz darauf entdeckt der Videojournalist Jonas Brand zufällig zwei Banknoten mit identischer Seriennummer. Er wittert die Story, geht der Sache nach. Dann aber wird bei ihm eingebrochen, er selbst überfallen. Als sein lange abgewiesenes Filmprojekt auf einmal bewilligt wird, hört er auf, weiterzuforschen. Bis ein Freund, der die Recherchen übernommen hat, tot aufgefunden wird. Im neuen Roman „Monte­cristo“ vermischt Martin Suter gekonnt die Genres Wirtschafts­krimi und Liebesroman. Obwohl schnell die Zusammenhänge klar werden, hält er die Spannung bis zum Schluss. Nicht von ungefähr landen die Bücher des Schweizers regelmäßig auf der Bestsellerliste.   

Text: Welf Grombacher

Montecristo von Martin Suter, Diogenes Verlag, 310 S., 23,90 Euro

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